Katja Braun

Im Laufe meines Arbeitslebens hatte ich Einblick in verschiedene Unternehmen und habe dort aufmerksam das menschliche Miteinander studiert. Dabei legte ich mein Augenmerk besonders auf die Strukturen der Teams und wie die einzelnen Mitglieder interagieren. Ich habe erkannt, wo zwischenmenschliche Konflikte den Ablauf innerhalb der Gruppe beeinflussen und sich störend auswirken.

Ich selbst war auch Teil verschiedener Teams, die, obwohl sie einer gemeinsamen Sache dienten, sich dennoch untereinander blockierten.

Als Bindeglied zwischen den einzelnen Gruppen konnte ich so manche Missverständnisse aufklären und so die Harmonie wiederherstellen und die Effizienz wieder steigern.

Auch engere Kooperationen zwischen verschiedenen Unternehmen der gleichen Branche waren durch meinen Einsatz in diversen Projekten einfacher möglich.

Meine Ausbildungen zur psychologischen Beraterin und Chakratherapeutin gaben mir einen zusätzlichen Blickwinkel, die bestehenden Verbindungen zu analysieren und zu erspüren, wo Konflikte entstehen und dort durch Gespräche einzuwirken. 

Als therapeutisch praktizierende Künstlerin ist es meine Aufgabe, mit kreativem Schaffen Lösungen für verschiedene Krisensituationen zu finden und damit ein harmonisches Miteinander wieder möglich zu machen.

 

Sandra Siepmann - Koball

Mein erster Berufswunsch war Ärztin. Mich faszinierte dieser Beruf, aufgrund einer schweren Operation, die ich im Alter von sechs Jahren erlebte. Ich alles dafür, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Ich besuchte das Gymnasium und lernte Latein, doch die “Umstände” schickten mich auf einen anderen Weg. Dieser begann 1992 mit meiner Ausbildung bei der Krupp Stahl AG. Stolz war das Gefühl, das ich hatte, als ich das erste Mal durch Tor II zu meinem Arbeitsplatz ging. Die Weichen stellten sich recht schnell für den Bereich des Rechnungswesens und des Personalmanagements. Es folgte das Studium und viele Weiterbildungen, bis mir, so vollgestopft mit Wissen, klar wurde, dass die schwarzen Zahlen in den Unternehmen nur mit der Ressource Mensch zu erarbeiten waren und sind. 

Bis heute ist für mich das Wichtigste, den Mitarbeitern einen Sinn in ihrer Arbeit und das Gefühl von Verbundenheit und Gemeinschaft zu geben. Mit dieser Einstellung war ich in den verschiedenen Unternehmen immer in Führungspositionen zu finden.

Doch irgendwie fehlte noch etwas, um meine Arbeit so auszuüben, dass es mir gelingen konnte, die vielen Herausforderungen gerade im Bereich des Human Capitals in den Unternehmen zu lösen. Zur gleichen Zeit geschahen Dinge in meinem privaten Leben, die ich nicht durch Zahlen und Fakten lösen konnte und so fand ich durch diese Situation das fehlende Puzzleteil in der systemischen Therapie und im Coaching.

Ab diesem Zeitpunkt konnte ich die zwei Bereiche miteinander verbinden: Das menschliche Sein und den daraus resultierenden Handlungen sowie das Unternehmen mit seinen Zahlen, Prozessen und deren Output.

Ich liebe es von ganzem Herzen, herauszufinden, woran ein System erkrankt ist und es dann mit meiner eigenen Methode aus sich heraus zu verändern und zu “heilen”.

So bin ich irgendwie heute doch ein bisschen Ärztin, denn der Arztberuf ist eine auf Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten ausgerichtete Beschäftigung, die ich zwar nicht mit dem Skalpell ausübe und doch mit meiner Arbeit Unternehmer und ihre Mitarbeiter genauso gesunden lasse.

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